firmenausflug

Firmenausflüge sind immer wieder lustig. Man lernt die Leute besser kennen, mit denen man jeden Tag verbringt. Schliesslich sind sie deshalb auch ein wichtiger Teil unseres Lebens. Wer möchte denn schon einfach nur mit Menschen zusammen sein, die man nicht wirklich kennt? Natürlich sollte man da schon Grenzen ziehen aber grundsätzlich tut es dem Geschäftsklima schon gut, wenn man sich kennt. Jedenfalls sind solche Ausflüge immer ein Grund zur Freude. Neben den spannenden Aktivitäten gibt es ja auch noch das Essen. Das ist meistens fantastisch. So bekommt man bestimmt keine Currywurst mit Pommes sondern nur das Allerbeste, wie zum Beispiel weisse spargeln oder ein Chateau Briand. Das schmeckt doch jedem und mit einem vollen Magen ist auch jeder glücklich. Die Aktivitäten an so einem firmenausflug sind auch meist super. Man arbeitet mit den Menschen zusammen und zwar auf eine andere Art und Weise, als man das normalerweise tut. Oft ist es auch so, dass die Aufgaben, die einem gestellt werden, einem vor Augen führen, dass jedes Mitglied der Kette wichtig ist. Wenn auch nur einer ausfällt, ist das Produkt (oder die Lösung der Aufgabe) nicht so gut. Hand in Hand arbeitet es sich einfach besser, das sollte man schon wissen.

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Honigtröpfen

Ich habe meinem Sohn neulich eine kleine Geschichte erzählt. Eigentlich mag er mir ja nicht so zuhören, schliesslich ist er auch schon älter und arbeitet im Webdesign. Aber er kam so gestresst von einem AdWords Kurs nach Hause, dass ich dachte, dass ich ihm eine Geschichte erzähle.

Also, es war einmal ein kleiner Bär. Diese kleine Bär hiess Bruder Bob. Bruder Bob war leider ein wenig unglücklich, denn er konnte nicht so gut Honig sammeln wie die anderen Bären. Wenn diese nämlich schrien und den Bienen Angst machten, dann verschwanden diese ganz schnell und sie konnten einfach den Honig abnehmen. Aber Bruder Bob war nicht so ein Bär. Er war ein lieber, süsser Knuddel, der eigentlich lieebr mit den Bienen spielen wollte, als sie zu erschrecken. Deshalb ging er eines Teages zu der Bienenkönigin und fragte „Liebe Bienenkönigin, könntest du mir ein wenig von deinem Honig geben? Ich möchte doch deine Freunde nicht erschrecken und ihnen Angst machen, ich mag sie doch so gerne“ und die Königin sagte „Lieber Bruder Bob, natürlich können wir das so machen. Schliesslich will ich ja nicht, dass du und Angst machst.“ Und so gab die Königin dem Bruder Bob genügen Honig für das Ganze Jahr. Schliesslich muss man die Leute nicht immer nur erschrecken, wenn man etwas will, man kann auch einfach fragen.

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Der Fotograf und seine Freunde

Es war einmal ein Fotograf. Der hatte ein gutes Herz, aber zu wenig Geld. Also fragte er seine Freunde, ob diese ihm Geld leihen würden. Doch die Freunde hatten selber nur so viel Geld, wie sie gerade benötigten. Also boten Sie ihm an, dass er bei Ihnen essen könne. Der Fotograf war froh darum und ass mit Ihnen. Doch nach einiger Zeit fühlte er sich nicht mehr wohl, wie er bei jedem Mahl nichts dazugeben konnte und sah, dass seine Freunde langsam aber sich unter der Belastung litten. Aber er wusste nicht weiter. Da erfuhr er, dass im Nachbardorf die Prinzessin und ein reicher Prinz heiraten würden. Der Fotograf dachte: Vielleicht kann der reiche Prinz mir helfen. Also wanderte er ins Nachbarsdorf und bat um eine Audienz bei dem Prinzen. Der Prinz empfang ihn etwas ruppig, schliesslich war der Fotograf nicht gerade gut gekleidet. „Geehrter Prinz! Ich bange um das Leben von mir und meinen Freunden. Können Sie mir helfen?“ Der Prinz fragte: „Wieso arbeitest du nicht für dein Brot?“ Der Fotograf antwortete: „ Ich würde ja gerne, aber die Leute haben schon so viele Fotos, dass sie keine neuen mehr brauchen.“ Der Prinz nickte und dachte nach. Plötzlich hatte er eine Idee und sagte: „Aber ja! Ich heirate doch in Kürze. Sei mein Hochzeitsfotograf! Ich zahle dir 10 Taler pro Foto.“ Der Fotograf war sehr glücklich und verbeugte sich vor dem Prinzen. So kam es, dass der arme Fotograf seinen Freunden alles zurückzahlen konnte und noch viel mehr.

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Weitergeben macht Freude

Nichts einfacher als Werbeartikel verhökern! Jeder will sie, doch die meisten mögen Sie irgendwie trotzdem nicht. Vielleicht liegt es am Mass und an der Art. Vielfach wird man an Messen und Ausstellungen von diesem Gramsch so überhäuft, dass man sich kaum noch retten kann davor. Es ist vernünftig, abzulehnen, wenn kein Bedarf besteht. Kleine Kinder hingegen haben eine riesige Freude an jeglichen Geschenken. Es muss nichts grosses sein, vielfach ist es sogar besser wenn es klein ist. Werbetextilien zum Beispiel sind wahrscheinlich nichts für die kleinen Racker. Aber Feuerzeuge, Kugelschreiber, Computermäuse, Uhren und Ähnliches finden durchaus Anklang und sind somit auf jeden Fall entgegen zu nehmen. Weiterschenken ist nicht verboten – schliesslich wurde es ja nicht von Herzen geschenkt, sondern aus wirtschaftlichen Gründen. Weiterschenken wiederum kommt dann aber von Herzen, weil man ja weiss, dass das Kind Freude daran haben wird, was wiederum ihre Freude verschönern wird, die sie aber ohne das Weiterschenken ganz missen müssten. Worauf warten wir denn eigentlich noch? Eine andere Variante wäre natürlich, die Schreiber und Co. für einen guten Zweck zu behalten, wie zum Beispiel für die diversen Paketaktionen, in denen man ja auch Block und Schreiber in Pakete packt, die dann irgendwo in Osteuropa landen. Eine Überlegung wäre es wert, obwohl man dann den guten Willen anzweifeln kann. Aber lassen sie sich nicht entmutigen. Tun Sie Gutes.

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Drei Jungfrauen und deren Suche nach Männern

Es waren einmal drei Jungfrauen, die waren sehr unglücklich, weil kein Mann sie heiraten wollte. Deren Vater war sehr besorgt, denn er hatte sich sehr Mühe gegeben, seine Töchter gut zu ernähren, damit sie später einmal einen guten Mann finden würden. Doch die Töchter arbeiteten in einer Näherei mit einem so miserablen Betriebsklima, dass sie ganz depressiv geworden waren. So zeigten ihre Gesichter nichts mehr von der Lebenslust, die sie mal gehabt hatten. Als einst der Vorsteher der Näherei in den Arbeitssaal kam und sah wie sich die Näherinnen anschrien, beschloss er, ein 360 feedback machen zu lassen. Dieses sollte den Arbeiterinnen wieder neue Motivation bringen. Als das Feedback durchgeführt worden war, besserte sich die Stimmung schlagartig. So wurden die drei Jungfrauen wieder glücklich und freuten sich des Lebens. Bald darauf verliebte sich der Vorsteher der Näherei in die Älteste und heiratete sie. Er sagte: „Deine armen Schwestern brauchen auch einen Mann. Ich werde meine zwei Brüder auf einen Besuch einladen.“ Und er lud seine Brüder ein und bereitete Ihnen ein Festmahl. Als die älteste der Töchter, jetzt Frau des Vorstehers, die Brüder am Tisch bediente, begutachteten sie sie und sagten: „Wahrlich, du hast eine gute Frau ausgesucht. Sie spriesst nur so voll Freude und ist auch tüchtig. Hat sie Schwestern?“ Und der Vorsteher liess die Schwestern rufen. Bald darauf konnte man im Dorf eine grosse Hochzeit feiern, bei der die zwei Brüder mit den anderen zwei Schwestern heirateten. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

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Peer Gynt, Teil 1

Hah, ich war gerade im Baumarkt um mir Baustoffe für meinen Schwimmteich zu kaufen und da traf ich eine Freundin von mir. Diese Freundin ist von Beruf Schriftstellerin und liebt Geschichten genauso wie ich. Sie hat mir von der Geschichte von Peer Gynt erzählt.

Peer Gynt war ein Schütze, der lebte in Kvam. Er schoss viele Bären und Elche und lebte ein gemütliches Leben. Einmal wollte Peer wieder ins Hochgebirge, allerdings waren alle ausser drei Sennerinnen schon wieder ins Tal gestiegen. Peer kam spät in der Nacht bei einer Hütte an, in der er schlafen wollte. Allerdings fand er die Tür nicht und plötzlich berührte er etwas kaltes, grosses und schlüpfriges. „Wer ist denn das?“ , fragte Peer Gynt. „Ei, ich bin es, der Krumme!“ kam auch prompt die Antwort.“ Das half Peer auch nichts und so beschloss er, einen anderen Weg einzuschlagen. Aber wieder was da etwas kaltes, grosses und schlüpfriges im Weg. „Wer ist denn das?“, fragte Peer abermals und erhielt die selber Antwort: „Ei, ich bin es, der Krumme“. Peer sagte, „Ob du gerade bist oder krumm, du musst mich jetzt weiterlassen!“ Er hatte gemerkt, dass sich der Krumme um die ganze Hütte geschlängelt hatte und er so nicht zu seinem wohlverdienten Schlaf kam. Der Krumme bewegte sich ein wenig und Peer konnte in die Hütte gehen. Gerade als er seine Büchse in die Ecke gestellt hatte fühlte er wieder etwas kaltes, grosses und schlüpfriges. „Wer ist denn das wieder?“ rief Peer Gynt.“ „Ei, ich bin es, der Krumme“ was die Antwort. Und Peer konnte sich nicht hinsetzte oder bewegen, ohne dass er den Krummen um sich herum fühlte. „Hier ist nicht gut sein,“ dachte Peer Gynt; „denn dieser Krumme ist sowohl draussen wie drinnen. Aber ich werden den Querkopf bald gerade machen!“ Schliesslich nahm er seine Büchse und lief am Krummen entlang, bis er dessen KOpf gefunden hatte. „Wer bist du eigentlich?“, fragte er. „Ei, ich bin der grosse Krumme von Etnedal,“ sagte der grosse Troll. Da schoss ihm Peer drei Mal in den Kopf. „Schiess noch einmal!“ schrie der Krumme, aber Peer wusste genau dass die Kugel zurückgeprallt wäre, hätte er dies getan.

Uff, das war jetzt aber schon viel. Ich erzähle euch den Rest der Geschichte ein andermal :)

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Auto oder LKW

Manch einer wünscht sich einen Audi q5. Wieso eigentlich? An dem Wagen ist nun wirklich nichts dran ausser etwas Blech. Schön ist er auch nicht. Schlafen kann man auch nicht drin. Für was also sollte man so etwas kaufen? Da gehe ich lieber auf Wohnwagen Occasion – Suche. In Wohnwagen kann man fahren, essen und schlafen. Es ist Auto, Haus und Freizeitpark in einem. Den neuen Modellen fehlt es nun wirklich an nichts – da hat es Küche, Bett, Tisch, Kühlschrank, WC und sogar Dusche. Toll, wenn man einfach ins Auto steigen und losfahren kann, bis man am Meer ist und da seine Anker wirft. Das Leben fernab von Geldausgeberei und Konsum geniessen. Kein Stress mit Hotelpapieren oder unsauberen Badezimmern. Einfach nur in sein eigenes Bett sinken können am Abend. Die Kinder gleich in der Nähe, sicher und warm. Mit Kleinwagen kann man wirklich nichts machen! Da steigt man ein, schlägt sich schon mal den Kopf an als Erstes und dann sollte man auch noch kilometerweit damit fahren? Nein, Danke. Dann noch lieber einen Lastwagen, bei dem kann man auch eine Matratze hinten rein positionieren. Da hat es sogar Platz für ganze Familien und deren Verwandte noch dazu. Und Asylanten!

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Mike und der Affe

Mike, meine kleine Tochter und der Mittelpunkt meines Lebens, kann manchmal am Abend nicht so gut einschlafen. Dann erzähle ich ihr sehr oft eine Geschichte. Die letzte war inspiriert von unseren Malediven Ferien und dem kleinen Äffchen, das wir da gesehen haben. Also:

Augustus, der kleine Affe, war wieder einmal traurig. Er war oft traurig, denn wenn er fand die so viele Früchte wie die anderen kleinen Affen. Deshalb fühlte sich Augustus immer ein wenig schlecht, denn schliesslich wollte er genau so viele Früchte sammeln wie alle anderen. Eines Tages, als er wieder Früchte sammeln ging, sah er, wie an einem Baum, ganz hoch oben eine wunderschöne Orange hing. Leider war die aber ein wenig weit oben und Augustus konnte noch nicht so hoch klettern. Da kam ein Elefant um die Dschungel-Ecke: „Was tust du da, kleiner Affe?“, fragte er. „Ich versuche an diese Orange zu kommen. Kannst du mir helfen?“, schluchzte Augustus, denn er musste ganz bitterlich weinen. „Natürlich werde ich das, kleiner Affe. Du kannst an meinem Rüssel hochklettern und die Orange holen!“ Gesagt getan und Augustus war der glücklichste kleine Affe im Wald. Die anderen beglückwünschten ihn und man lernte wieder einmal, wie wichtig es ist, dass man Freunde hat, die einem helfen.

Das ist die Geschichte, die ich für meine Kleine erfunden habe. Ich freue mich schon auf unsere Thailand Ferien, das wird sicher auch lustig.

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Geschichten

Ich möchte mich zuerst einmal vorstellen. Mein Name ist Ali, ich bin 23 Jahre alt und lebe in einer ziemlich grossen Stadt. Nun, das schränkt die Möglichkeiten schon ziemlich ein ;) Ich arbeite bei der Kantonspolizei Luzern und kenne den Schweizer Bussenkatalog in und auswendig. Jetzt wisst ihr auch ziemlich genau, wo ich wohne :D Aber das ist ja nicht so schlimm, schliesslich ist Ali nicht mein richtiger Name.

Der Grund, warum ich diesen Blog gegründet habe, ist eigentlich ganz einfach. Ich liebe Geschichten. Dies erklärt auch den Namen. Obwohl ich mich nicht nur mit orientalischen Märchen und  Mythen auseinandersetze sind diese doch sehr wichtig für mich. Einerseits, weil meine Mutter mir früher immer aus diesen vorgelesen hat und andererseits auch einfach, weil mich der alte Orient schon immer fasziniert hat. Aber ich werde euch auch gerne von anderen Märchen erzählen. Schliesslich gibt es neben den Geschichten aus 1001 Nacht und den Sammlungen der Gebrüder Grimm noch viele weitere Geschichten, die unbedingt erzählt werden müssen. Kennt ihr zum Beispiel  die Geschichte der Kinder Lirs? Oder die des unglaublichen Cú Chulainn? Habt ihr schon einmal von Aífe von Alba, Fedelm Foltcháin, Fand, Blanaid oder Elmer gehört? Letztere sind übrigens alles Geliebte des irischen Helden Cú Chulain. Ich möchte solche Märchen gerne wieder ein wenig beleben. Man kann sich damit ja auch kritisch auseinandersetzen. Nicht alles muss immer schön sein, das beweist schon die brennende Hexe bei Hänsel und Gretel.

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The Fearie Queene

Die Feenkönigin, geschrieben von Edmung Spenser in 1590, ist eines der einflussreichsten Werke der Englischen Literaturhistorie. Spenser, der mit dem Werk die Gunst Elisabeths I suchte, ersann den Epos um die Feenkönigin Gloriana. Auch wenn das Gedicht nicht zu denen zählt, die man sich an einem schönen Tag ohne weiteres zu Gemüte führen kann, lohnt sich sich alleweil, in die Feenwelt (irisch “Sír” genannt) einzutauchen.

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